zeit: erster gedanke

kalt geschlossen stehen wir auf den hügeln
kein unten umschließt unser sein
sirrend scharf die lauen winde
lassen dein haar ins firmament wehen
kein licht
was uns durchdringt
kein wasser
was uns kühlt
nur die hitze des untergangs
in der ferne zerstiebt die hoffnung
auf ein dahinter
wir sind wie wir waren
wie wir sein wollten
und
sinken in die bodenlose zukunft
die wie unsere vergangenheit
ein spielzeug
ein farbkasten
ein lächeln
und der tod

sind was wir nie wollten
auf dem weg
immer
auf dem weg
myriarden stellen unserer klebenden körper
durchstochen von den wunden
die unsere erwartung dort hinterließ
die unser verlangen nach liebe dort hineingebrannt
wie himmelswürmer stürmen wir aufeinander ein
suchen einen ausgang
aus uns
aus dem selbst
aus unserer gemeinsamen erinnerung